Ripple - Zahlungsnetzwerk mit Zukunft?

Das Ripple Netzwerk unterscheidet sich jedoch ein wenig von der Bitcoin Blockchain und dem Safecoin, deswegen sollen dir die Erläuterungen hier ein wenig helfen. Im Allgemeinen wird die Kryptowährung als Ripple oder kurz XRP bezeichnet, jedoch ist der Coin des Ripple Netzwerkes die Ripples. Das Unternehmen dahinter heißt Ripple Labs. Zusammenfassend gesagt ist Ripple das Netzwerk und XRP oder Ripples die Coins. Das Hauptprodukt des Ripple Unternehmens, der xCurrent verwendet selbst nicht einmal den XRP Coin. xCurrent dient dazu, um es Banken zu erleichtern, miteinander Handel zu treiben und die Verrechenbarkeit zwischen unterschiedlichen Währungen zu vereinfachen. Dieses Produkt ging aus den Partnerschaften mit Banken hervor. Das xCurrent System verwendet anstelle des XRP Token den xRapid. Der jedoch nicht frei gehandelt werden kann. Dieser bietet Vorteile in der schnelleren Verarbeitung und besseren Berechenbarkeit.

Der Safecoin kann bis zu 65 Tausend Transaktionen pro Sekunde bewerkstelligen
Wird Ripple durch Safecoins verdrängt?

Welche Vorteile bietet Ripple gegenüber Bitcoin?

Im Gegensatz zum Blockchain Bitcoin Netzwerk oder bei vielen anderen digitalen Währungen kann man Ripple Token nicht minen. Alle 100 Milliarden XRP, die jemals erstellt werden, existieren bereits, es sind jedoch noch nicht alle im Umlauf. Das Unternehmen hinter dem Ripple Netzwerk namens Ripple Labs besitzt stand heute etwa 60 Milliarden XRP, von denen sich 6,25 Milliarden direkt im Besitz von Ripple Labs sind und 55 Milliarden auf Treuhandkonten für den Vertrieb in der Zukunft.

Ripple ist ursprünglich nicht als Zahlungsmittel angedacht, sondern dient er als Überweisungsträger für Banken dienen, um Währungstransaktionen zu vereinfachen.Die durchschnittliche Transaktionsdauer des Ripple Netzwerkes ist dabei das größte Plus dieses Kryptonetzwerkes, denn es verarbeitet Transaktionen deutlich schneller als es die Bitcoin Blockchain schafft. Ein weiterer geeigneter Ablöser der Bitcoin Vorherrschaft könnte die IOTA-Technologie sein.

 

Ripple ist anders als sein „Rivale“ Bitcoin nicht auf ein einziges Unternehmen zum Steuern und Sichern seiner Datenbank angewiesen. Die Verifizierung der Blöcke erfolgt ohne Wartezeiten und besonders die Ausführungszeiten sind sehr unterschiedlich. Hier geht Ripple als klarer Sieger hervor, denn für seine Transaktionen benötigt das Protokoll im Durchschnitt nur 3,7 Sekunden, während Anwender von Bitcoin bis zu 170 Minuten warten müssen, bis die Bestätigung der erfolgreichen Transaktion erfolgt. Das „Mining“ von Bitcoin entfällt bei Ripple, stattdessen setzt das Unternehmen auf einen sich wiederholenden Abstimmungsprozess. Ein weiterer wichtiger Unterschied zu den Bitcoins liegt darin, dass sich hinter Ripple keine Währung befindet. Es ist vielmehr ein Transaktionsnetzwerk, dass eine eigene Währung, -den Ripple, in seinen Transaktionen einsetzt. 

 

Kryptographisch abgesicherte Zahlungen zwischen Anwendern möglich

Das die sonst eher kritischen und konservativen Banken und Finanzinstitutionen auf die neue Technik von Rippel setzen, ist kein Zufall. Denn Ripple ist die einzige Kryptowährung, hinter der sich ein Unternehmen als Zahlungsnetzwerk und Handelsplatz befindet. Das führt zu einer gewissen Rechtssicherheit und die Verträge sind inhaltlich an Vorgaben gebunden. Bei den Transaktionen ist Ripple nicht auf eine dritte Person angewiesen, was die Sicherheit zusätzlich erhöht. Die traditionellen Banksysteme können mit dem Ripple Protokoll umgangen werden und werden dabei deutlich günstiger und schneller von Ripple ausgeführt.

 

Ein Beispiel für die Anwendung von Ripple

Wenn ein Kunde 100€ zu einem anderen Kunden nach Australien transferien will und dort die Summe in AUD Australische Dollar ausgezahlt werden soll, dann haben Banken bisher ein reines Buchungskonto genutzt, um dort das Geld zwischenzuparken und zu tauschen.Dieser Zwischenschritt ist nicht mehr nötig. Die Sicherheitsmechanismen greifen und sogenannte Gateways werden aktiviert. Innerhalb weniger Sekunden ist das Geld getauscht und verbucht. Die Kosten für diese Transaktion betragen nur wenige hundertstel Cent. Sämtliche Zwischenwege, um das Geld zu transferieren, entfallen vollständig. Und für die Sicherheit steht das Unternehmen Ripple ein.  In Japan sind bereits mehr als 40% der Banken bereit, sich Ripple anzuschließen. Weltweit sind es sogar schon mehr als 60 Institutionen, darunter bekannte Namen wie UBS, RBC, UniCredit oder Santander, die Ripple in ihre eigenen Systeme integriert haben. Ein Grund mehr, dass Marktbeobachter nicht davon ausgehen, dass der Kurs der Kryptowährung in den nächsten Jahren Verluste zu befürchten hat. Es ist als finanzielles Netzwerk anerkannt und bereits bei vielen Marktführern im Einsatz. Die Kosten von einem Hundertstel eines Cents pro Transaktion sind darüber hinaus ein zukunftsfähiges Argument.